Drei Punkte geholt
von (cn)

Sportkegel-Damen mit Sieg und Niederlage
Die Sportkegel-Bundesliga-Damen von Grün-Weiß Cuxhaven spielten in den letzten beiden Auswärtsspielen in Kiel 3:3. Damit liegen sie jetzt drei Punkte hinter dem Tabellenführer SG Union Oberschöneweide.
Zwei heiß umkämpfte Spiele auf tückischen Bahnen, mit „Heim-Vorteil" für die Mannschaften aus Schleswig-Holstein.
(1) In der Startachse spielten Barbara Sepcke (845) und Katharina Sepcke (860) gegen Merle Stöhrmann (873) und Britta Bäumer (859). Das gute Ergebnis von Stöhrmann brachte Kiel gleich in Führung, während das Ergebnis von Barbara Sepcke nicht in die Wertung einfließen sollte.
Die Mittelachse mit einer starken Silke Schulz (879) und Antje Sandrock-Semmler (864) gegen Vanessa Neumann (867) und Anja Kemming (855) sorgte für einen Führungswechsel. Durch das Streichergebnis auf Kieler Seite von Anja Kemming gingen die Grün-Weißen mit vier Holz in Führung.
In der Schlussachse ging es nun um Alles. Imke Buschbeck (865) und Anja Fürst (871) mühten sich redlich, den knappen Vorsprung gegen Stefanie Kock (861) und eine überragende Nancy Prievenau (884) ins Ziel zu bringen. Doch mit dem Spielhöchstergebnis machte Nancy Prievenau den Sieg für Kiel Klar. So waren alle drei Punkte knapp an „die Ostsee" gegangen.
(2) Konzentriert ging die Mannschaft aus Cuxhaven jetzt das Nachmittagsspiel an. Die neue Startachse mit Kerstin Wiemer (857) und Katharina Sepcke (860) sah sich gleich einer hervorragenden Martina Schubert (886) und Anja-Päivi Böhring (848) gegenüber. Da Böhring das Streichergebnis liefern sollte, lag man schon deutlich zurück.
In der Mittelachse gingen jetzt Silke Schulz (882) und Antje Sandrock-Semmler (855) an den Start. Silke Schulz bezwang sowohl Annika Manteufel (861), als auch Nadine Neuhäuser (877), während das Ergebnis von Sandrock-Semmler das Streichresultat werden sollte.
Die Cuxhavener Schlussachse hatte jetzt die schwere Aufgabe, der Rückstand von 25 Holz aufzuholen und noch den Sieg einzufahren. Imke Buschbeck(878) und Anja Fürst (897 !) spielten hervorragend und kamen Holz um Holz naher. Nina Rexin (881) und Ricarda Stender (859) wehrten sich nach Kräften, doch die Grün-Weißen waren zu stark.
Sie gewannen tatsächlich 35 Holz und brachten den Sieg mit zehn Holz durch.
Durch das Höchstergebnis des Spiels von Anja Fürst brachten sie auch den Zusatzpunkt zum 3:0 nach Hause.
