Meisterschaftstraum wohl geplatzt

von (cn)

KSG Cuxhaven / Stade beenden Auswärtswochende mit 3:3 Punkten

Die Sportkegler der KSG Cuxhaven / Stade müssen den Traum von der Meisterschaft in der 2. Bundesliga wohl begraben. Vom letzten Auswärts-Wochenende der laufenden Saison kehrten die mit 3:3 Punkten zurück und müssen nun auf einen Patzer der Konkurrenz hoffen.

(1) Die Bahnanlage in Lüneburg hatte sich aufgrund der niedrigen Temperaturen stark verändert. Mit dieser Veränderung kamen die KSG-Spieler nicht gut zurecht.

Die Startachse mit Malte Buschbeck (882) und Torsten Möller (880) spielte sehr durchwachsen. Da hatte Lüneburgs Startachse mit Matthias Meyer (896) und Tim Schütte (896) keine große Mühe. Damit ging die Heimmannschaft mit 30 Holz in Führung.

Die Mittelachse mit Florian Graitz / Jörg Storsberg (857) und Marcus Probst (882) gab weitere Hölzer ab gegen Joachim Müller (886) und Danny Lem (892). Damit lagen die Gäste schon deutlich mit 69 Holz zurück.

Die Schlussachse musste jetzt versuchen noch irgendwie den Zusatzpunkt zu ergattern. Dag Maibaum (887) spielte zwar das höchste Ergebnis der Gastmannschaft, doch gegen Mathias Stiefeling (902) war kein Kraut gewachsen. Ralf Schmidt (880) hatte gar keine Mühe gegen Dennis Drews (863), doch für den Zusatzpunkt war das Ergebnis nicht ausreichend.

(2) Nachdem Konkurrent Bremerhaven am Vortag klar in Bremen gewonnen hatte, rechnete man sich nach einem ordentlichen Einspielen auch eine Siegchance aus.

Die Startachse mit einem großartigen Torsten Möller (890) und Malte Buschbeck (882) spielte souverän gegen Uwe Bode (878) und Holger Haase / Ralph Sickfeld (861). Damit betrug der Vorsprung nach der Startachse schon 33 Holz.

Die Mittelachse mit Marcus Probst (884) und Jörg Storsberg (865) setzte sich noch weiter ab. Patrick Fürst (876) und Niels Stehmeier (853) gaben weitere 20 Hölzer ab. Damit lag die KSG Cuxhaven / Stade mit 53 Holz vorne.

Die Schlussachse musste jetzt nur „normal" spielen, um den Auswärtssieg unter Dach und Fach zu bringen. Dag Maibaum (866) kämpfte hier gegen den besten Spieler der Bremer, Heinz-Dieter Menkens (895), und ein hervorragend aufgelegter Ralf Schmidt (900) gegen Ingo Behrens (861). Damit wurde der 3:0-Sieg mit 48:30 Einzelwertungspunkten eingefahren.

Die Meisterschaft ist aber wohl trotzdem abgefahren, da Bremerhaven überraschend deutlich mit 3:0 in Lüneburg gewann und nun alleine an der Tabellenspitze steht. Jetzt haben die KSG-Kegler Anfang März in den letzten beiden Heimspielen gegen Itzehoe und Bergedorf die Chance, sich bei zwei Heimsiegen immerhin noch die Vizemeisterschaft zu sichern.